Quartiere und Lebensräume gestalten
Angesichts der demografischen Herausforderung verfolgen viele europäische Länder das gleiche Ziel: Ältere Menschen zu unterstützen, damit sie möglichst lange selbständig leben und wohnen können. Sie sollen in der Lage sein, am sozialen Leben teilzuhaben und bei Bedarf in ihrem Wohnumfeld die nötige Unterstützung erhalten. Dafür werden in den verschiedenen Ländern unterschiedliche Modelle für die Gestaltung von Quartieren und Lebensräumen entwickelt.
ISA-Platform
Auf der internationalen Website «integrated Service Areas» werden erfolgreich umgesetzte Beispiele für gestaltete Lebensräume aus den einzelnen Ländern gesammelt. Sie werden im jeweiligen gesellschaftlichen und politischen Kontext beschrieben. Die Plattform enthält städtische und ländliche Praxisbeispiele aus den Niederlanden, Deutschland, Dänemark und der Schweiz. Lassen Sie sich inspirieren.
Curaviva Schweiz – Themenartikel, Beispiele und FAQ
Was genau ist Sozialraumorientierung? Was sind die Vor- und Nachteile der Sozialraumorientierung? Von welchen Faktoren ist der Erfolg der Sozialraumorientierung abhängig? Wo stehen wir allgemein in der Schweiz in Bezug auf die Sozialraumorientierung? Diese und weitere oft gestellte Fragen zum Thema der Sozialraumorientierung werden im neuen FAQ-Katalog von Curaviva Schweiz beantwortet.
Die Fachzeitschrift Curaviva stellte in der Ausgabe vom Juli/August 2011 verschiedene sozialräumliche orientierte Projekte vor und ging auf die theoretischen Ansätze ein. Die Beiträge stehen als Downloads zur Verfügung.
>> FAQ Sozialraumorientierung
>> Themenartikel / Beispiele
Ausgewählte Förderprojekte zum Thema «Quartiere und Lebensräume gestalten»
In Ihrem Altersleitbild setzt sich die Gemeinde Horgen das Ziel, selbständiges Wohnen im Alter in vertrauter Umgebung zu unterstützen. Ihr Sozialraum-Projekt ist ein wichtiger Schritt zur Zielerreichung, da die Eigenkräfte der Einzelnen, der Gemeinschaft und des Wohnumfelds geweckt, gestützt und gefördert werden. Eine Gemeinwesenarbeiterin hat die Aufgabe, das Zusammenspiel dieser verschiedenen Kräfte und Ressourcen zu mobilisieren und in Schwung zu halten. | |
«Zuhause alt werden» – Umsetzung und Evaluation des Schaffhauser Altersbetreuungskonzepts | Auch in der Stadt Schaffhausen wird die Zahl der Hochaltrigen im Laufe der nächsten 30 Jahre weiterhin zunehmen. Mit dem Konzept „Weiterentwicklung der Altersbetreuung Stadt Schaffhausen“ wurde ein Rahmen gesteckt, um wohnortnahe Dienstleistungsangebote im ambulanten und stationären Bereich zu fördern. Neue Ansätze sollen nun in einem Pilotquartier anhand eines neuen Quartierdienstleistungszentrums ausgelotet und vom ETH Wohnforum – ETH CASE evaluiert werden. |
wird ein Versorgungskonzept für die Gemeinde Kriens entwickelt, das als Orientierungsrahmen für die Umsetzung der strategischen Ziele dient. Das Projekt «Versorgungskonzept Gesundheit und Alter Kriens» verfolgt einen innovativen und integrativen Ansatz, der von allen Akteuren im Feld getragen wird. | |
Beispielhaft an diesem Projekt ist, dass eine Gemeinde in einem Anlauf ein umfassendes Alterskonzept erstellt, welches nicht nur versorgungstechnisch angetrieben ist, sondern auch die Qualität der Einbindung und Vernetzung der Bevölkerung im Auge hat und dafür auch bereit ist, etwas zur Verfügung zu stellen. Ideell, organisatorisch und auch infrastrukturell. | |

