Age-Stiftung Wohnen und Älterwerden
 

Newsletter September 2016

Unser Newsletter erscheint viermal jährlich. Lassen Sie sich inspirieren!

 
Publikationen

Betreute Wohnungen mit Heimvorteil – Age-Dossier 2016

In jüngster Zeit wird vermehrt darüber diskutiert, ob es sinnvoll ist, dass Menschen mit niedriger Pflegestufe im Alters- und Pflegeheim leben. Betreutes Wohnen könnte dazu eine Alternative sein. Im Fokus des neuen Age-Dossiers stehen deshalb betreute Wohnungen, die von Pflegeheimen betrieben werden: Wie funktionieren und was kosten sie? Und können sie dazu beitragen, die Pflegekosten zu senken? Neben solchen und weiteren finanziellen und betrieblichen Fragen geht es in diesem Heft aber auch um die alten Menschen und ihre Bedürfnisse. Bewohnerinnen und Bewohner betreuter Wohnungen erzählen, was sie zum Umzug bewogen hat und wie sie ihren Alltag in dieser Wohnform selbstständig gestalten. Das Heft kann kostenlos bestellt oder online als PDF bezogen werden. Weitere Informationen zum Thema und zu entsprechenden Projekten sind auf unserer Themenseite abrufbar.
 
Publikationen

Studie zu rechtlichen Grundlagen des betreuten Wohnens

Wie ist das betreute Wohnen in den Kantonen definiert? Wo sind rechtliche Grundlagen für das Angebot und die Finanzierung dieser Wohnform geschaffen? Dies sind die zentralen Fragestellungen, welchen das Büro BASS im Auftrag der Age-Stiftung und in Kooperation mit CURAVIVA Schweiz in seiner aktuellen Studie nachgeht. Die Publikation kann kostenlos online bezogen werden.
 
Stiftung

Age-Stiftung.ch: Die Datenbank für gute Beispiele

Suchen Sie gelegentlich interessante, zukunftsweisende Beispiele zum Wohnen und Älterwerden? Wir haben unsere Webseite neu gestaltet und den Zugriff auf über 200 Projekte verbessert. Die Seite wird laufend aktualisiert und enthält zahlreiche Dokumente für den Download. Mit einem Abonnement des Newsletters, der viermal jährlich erscheint, bleiben Sie informiert. Wir sind eine Förderstiftung und unterstützen inspirierende, zukunftsweisende Ideen. Im Gegenzug stellen die Projektpartner ihr wertvolles Erfahrungswissen der Öffentlichkeit zur Verfügung.
Link Anmeldung Newsletter
 
Förderprojekte

Wie wirkungsvoll ist der Einsatz von dynamischen Lichtsystemen?

Eine Serie von Fachartikeln in der schweizerischen Bauzeitung TEC21 beleuchtet die Wirkung von Tageslicht und den Einsatz von dynamischen Lichtsystemen in der Alterspflege. Anhand von drei Beispielen die von uns gefördert wurden, erfährt man, wie die Lichtsysteme eingesetzt werden und funktionieren. Obwohl ein erstes Fazit der wissenschaftlichen Studie zum Schluss kommt, die Wirkung von dynamischen Lichtsystemen sei bisher «überschaubar», wird darauf hingewiesen, dass bisweilen auch Elemente eine positive Wirkung haben, die sich in der Messung nicht signifikant nachweisen lassen.
 
Förderprojekte

Heim-Aussenraumgestaltung für ganzjährige Nutzung

Das Alterszentrum Eiche Dagmersellen hat im Rahmen eines fünfjährigen Projekts seinen Aussenraum umgestaltet. Der Aufenthalt im Freien ist nun zu jeder Jahreszeit und für alle Bewohner möglich – auch für bettlägerige oder demenzerkrankte Personen. Wie das Projekt geplant und das Aussenraumkonzept umgesetzt wurde, beschreibt die Journalistin Astrid Bossert Meier in ihrem Projektschlussbericht, der zudem die vielen inspirierenden Detaillösungen des Eiche-Teams fotografisch dokumentiert. Der Bericht kann online bezogen werden.
 
Programm Socius

"Socius Frühstück": Kaffee & Können

Im zweiten "Socius Frühstück", das am 21. September in Bern stattfindet, werfen wir einen Blick in die Stadt Schaffhausen, deren Projekt am Programm Socius teilnimmt. Seit 2014 führt die Stadt mit den älteren Bewohnerinnen und Bewohnern Begehungen durch. So erfährt sie, welche Angebote es im Quartier braucht und wie zugänglich diese sind. Die Stadt Schaffhausen will so das Wissen der Betroffenen abholen und gleichzeitig die älteren Menschen vernetzen und in ihrer Selbstständigkeit stärken. Sie wertet die Ergebnisse aus und macht sie an einer Veranstaltung allen Beteiligten zugänglich. Mehr über das Konzept, die Durchführung der Quartierspaziergänge und die bereits erreichten Resultate stellen Ihnen die Verantwortlichen des Projekts vor.
 
Externe Aktualitäten

Sinn im hohen Alter – Veranstaltung Pro Senectute Bibliothek

Was ist der Sinn des Lebens im hohen Alter? Diese Frage stellt sich nicht nur dem einzelnen Menschen, der sich in dieser verletzlichen und oft von Abhängigkeit geprägten Lebensphase befindet. Nach Antworten suchen muss auch die Gesellschaft, deren Anteil hochaltriger Mitglieder stetig zunimmt. Der Theologe Heinz Rüegger (Institut Neumünster) hat dieser Sinnfrage aus theologischer und ethischer Perspektive nachgespürt. Am 29. September lädt die Pro Senectute Bibliothek in Zürich zu seinem Referat ein. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen bis am 26. September.
 
Externe Aktualitäten

Leitfaden für altersgerechte mobile Applikationen

Den Fahrplan abrufen, das Zugbillett lösen oder mit dem Enkel chatten – zunehmend nutzen auch ältere Menschen ein Smartphone oder einen Tablet-Computer. Das ICT-Accessibility Lab der ZHAW School of Engineering hat in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Gerontologie der Universität Zürich Grundlagen und Empfehlungen zum Thema «Altersgerechte mobile Applikationen» erarbeitet. Die Erkenntnisse sind in einer Broschüre zusammengefasst. Diese dient Auftraggebern sowie Entwicklern als Leitfaden und soll dazu beitragen, dass nicht nur Wohn- und Aussenräume, sondern auch virtuelle Räume und mobile Anwendungen barrierefrei gestaltet werden. Die Broschüre kann als PDF bezogen oder als gedruckte Version kostenlos bestellt werden. 
 
Interessantes aus dem Age Report

Je grösser das Gebäude, umso leichter der Zugang

Seit dem ersten Age Report wohnen deutlich mehr ältere Menschen in hindernisfreien Wohnungen. Schätzten 2003 nur 17% ihre Wohnung im Falle einer Behinderung als geeignet ein, waren es 2013 schon 30%. Je grösser das Wohngebäude ist, umso eher ist ein Lift vorhanden und ein schwellenloser Zugang zur Wohnung. Am schlechtesten ausgestattet sind Einfamilienhäuser (Age Report S. 113 ff.). Offenbar spielt bei einem Wohnumzug in der nachfamiliären Phase die Barrierefreiheit eine wichtige Rolle. Zusammen mit einer zentralen Lage und einer guten Nachbarschaft sind dies Faktoren, die den Einzug in eine spezielle Seniorenimmobilie herauszögern oder verhindern können.