Generationenwohnen Teupelacker, Münsterlingen

In der Gemeinde Münsterlingen entsteht preisgünstiger Wohnraum für ältere und jüngere Menschen mit geringem Einkommen oder besonderen Bedürfnissen. Dafür hat die Gemeinde eine Genossenschaft gegründet und einen Verein für Nachbarschaftshilfe ins Leben gerufen.

Projektbeschrieb

Das Konzept des Projekts «Generationenwohnen im Teupelacker» wurde 2017 der Stimmbevölkerung der Bodenseegemeinde Münsterlingen vorgelegt und genehmigt. Es soll ein Neubau mit 21 Wohnungen entstehen. Die Wohnungen sollen einkommensabhängig und in angepasster Weise unter dem lokalen Marktpreis vermietet werden. Entsprechend ist im Baurechtsvertrag mit der Gemeinde verankert, dass die Wohnungen bevorzugt an Personen mit tiefem Einkommen vergeben werden müssen, wobei auch der Bezug zur Gemeinde gegeben sein muss. 

Die Genossenschaftswohnungen werden im Erdgeschoss durch öffentliche und gewerbliche Nutzungen ergänzt. Dazu gehören auch die beiden Mehrzweckräume und der Kindertreff, welche durch die Gemeinde als Ankermieterin übernommen werden. Die Genossenschaft schafft nicht nur günstigen Wohnraum, sondern verfolgt den Zweck, durch gemeinsame Selbsthilfe, Solidarität und Mitverantwortung das Zusammenleben der Generationen zu fördern. Das Kompetenzzentrum Soziale Dienste, zu dem die Gemeinden Münsterlingen, Bottighofen, Güttingen, Kesswil und Langrickenbach gehören, hat deshalb unter anderem den Verein Nachbarschaftshilfe (NBHS) gegründet. Er soll niederschwellige Nachbarschaftshilfe unterstützen und die soziale Vernetzung fördern. 

Die ersten Mieterinnen und Mieter sollen im Frühling 2024 ins Generationenwohnen Teupelacker einziehen.

Eckdaten

  • Trägerschaft

    Wohnbaugenossenschaft Teupelacker

  • Partnerorganisationen

    Gemeinde Münsterlingen, Gemeinde Langrickenbach, Primarschulgemeinde Münsterlingen, Kindertreff Münsterlingen, kath. und ev. Kirchgemeinden, Gemeinnütziger Frauenverein Münsterlingen, Dorfverein Landschlacht, Wohnbaugenossenschaft Manau Landschlacht

  • Projektlaufzeit

    2021–2025

  • Gesamtprojektkosten

    CHF 10,5 Mio.

  • Beitrag der Age-Stiftung

    CHF 180‘000

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