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Age-Stiftung

Newsletter Februar 2018

Unser Newsletter erscheint vier Mal im Jahr. Lassen Sie sich inspirieren!

Förderprojekte

Novellas Generationenhaus – Alles unter einem Dach in Vilters-Wangs

Das Generationenhaus Novellas vereinigt Wohnen, stationäre und ambulante Gesundheits- und Pflegeangebote, Kinderbetreuung und Gastronomie unter einem Dach. Mit seiner Eröffnung 2015 hat es das Versorgungsspektrum in der Gemeinde Vilters-Wangs und in der Region Sarganserland erweitert. Viele Dienstleistungen des privat geführten Novellas können auch von Personen aus der Gemeinde und der Region genutzt werden. Die abschliessende Dokumentation (2017, 24 Seiten) beschreibt die Angebote und Strukturen des Novellas Generationenhauses und zeichnet den Projektverlauf von der Idee bis zum Einzug nach. Zudem wird über die Weiterentwicklungen in den ersten zwei Betriebsjahren berichtet.

Förderprojekte

Unterstützung durch Freiwillige bei der Wohnungssuche

In einem Pilotprojekt von Pro Senectute Kanton Zürich unterstützten Freiwillige und Coaches ältere Menschen bei der Wohnungssuche. Das Ziel: Überforderungen überwinden, die gleichsam durch die Digitalisierung des Immobilienmarktes wie durch die Veränderungen der individuellen Wohnsituation selbst entstehen können. Der Abschlussbericht analysiert die Herausforderungen, mit welchen die Beteiligten – Koordinatoren, Freiwillige, Klienten und Kooperationspartner – konfrontiert wurden. Er zeigt aber auch deutlich auf, dass je nach individueller Situation unterschiedliche Hilfestellungen gefordert sind. Weitere Erkenntnisse vermittelt der Projektbericht bezüglich der Rekrutierung und Koordination von Freiwilligen. Auch die Herausforderungen und Chancen, die sich im Rahmen von Kooperationen mit der Immobilienbranche ergeben, werden benannt.

Förderprojekte

Wohnen mit Dienstleistungen im Sonnenpark, ein Kooperationsmodell aus Hochdorf

Trägerin des Projekts Sonnenpark ist die Baugenossenschaft Bellevue Hochdorf. Sie hat an zentraler Lage und in unmittelbarer Nähe zu einem Alters- und Pflegeheim eine altersgerechte Siedlung mit 43 Wohnungen errichtet. Der Sonnenpark bietet in den rollstuhlgängigen Wohnungen begleitetes Wohnen mit Concierge-Service und 24-h-Notruf an. Dies in Kooperation mit der Resiodio AG, die das benachbarte Alters- und Pflegeheim betreibt. Das gibt den betagten Menschen die Sicherheit, dass in einer Krisensituation sofort Hilfe möglich ist. Ansonsten ist ihre erste Anlaufstelle im Sonnenpark die Concierge, die während 6 Stunden pro Woche vor Ort ist. Sie pflegt den persönlichen Kontakt mit den Bewohnenden und bietet Hand bei Problemen mit Technik oder Organisation. Die Kosten dieser Dienstleistungen werden mit einer monatlichen Pauschale abgegolten. Der Schlussbericht beschreibt das Bauprojekt sowie das Betriebskonzept und informiert über die Erfahrungen im ersten Betriebsjahr.

Förderprojekte

Projekte aus der Bevölkerung für gutes Älterwerden im Quartier, Frauenfeld

Das Projekt «Älter werden im Quartier» (AWIQ) hat das Ziel, im Frauenfelder Quartier Kurzdorf gute Rahmenbedingungen zu schaffen, damit ältere Menschen selbstständig in ihrem gewohnten Umfeld wohnen können. Für das Projekt war die Mitarbeit der Quartiereinwohner zentral und auch die lokalen Organisationen aus dem Altersbereich wurden aktiv einbezogen. Durch partizipative Entwicklungsprozesse entstanden Teilprojekte, die 2016 den Betrieb im Quartier aufnahmen. Dazu gehören ein offener Begegnungsort, eine Koordinationsstelle für Freiwilligeneinsätze, die Vision einer generationendurchmischten Siedlung sowie ein Netzwerk für lokale Dienstleistungsanbietende aus dem Bereich Alter.
Das Projekt AWIQ wurde operativ durch das Institut für Soziale Arbeit der Fachhochschule St. Gallen begleitet und durch Careum Forschung evaluiert. Die Resultate sind im Projektschlussbericht (2017, 62 Seiten) aufbereitet. Die Dokumentation beschreibt das Konzept und die Struktur des Projekts und zeichnet seinen Verlauf nach, wobei auch schwierige Situationen objektiv dargestellt werden. In den Schlussfolgerungen finden sich wertvolle Erkenntnisse zur Planung und zur praktischen Durchführung von partizipativ gestalteten Quartierentwicklungsprojekten.

Förderprojekte

Känzeli Ebikon – Herausforderungen integrierter Versorgungmodelle

Ein Zentrum für ambulante Pflege mit teilstationärem Angebot, betreutem Wohnen und einer Koordinationsdrehscheibe sowie einer Informationsstelle vor Ort, das war die Kernidee des regionalen Gesundheitsversorgungskonzepts der Gemeinde Ebikon. Ein Heim an zentraler Lage wurde umgenutzt, um für das neue Wohn- und Betreuungsangebot Platz zu machen. Dieses nahm 2015 seinen Betrieb auf, musste jedoch in den folgenden zwei Betriebsjahren aus betriebswirtschaftlichen Gründen konzeptionell und operativ grundlegend umgestaltet werden. Innovative Projekte wie das Känzeli Ebikon sind naturgemäss mit Unsicherheit und Risiken verbunden. Umso erhellender ist die begleitende Evaluation des Projekts. Der transparent verfasste Bericht (2017, 48 Seiten) beschreibt und analysiert das Konzept und den Prozessverlauf. Die daraus abgeleiteten Erkenntnisse und Empfehlungen sind wertvoll für alle, die sich mit der Entwicklung durchlässiger Wohn- und Betreuungsmodelle befassen oder mit der Angebotsgestaltung für Kurzzeitpflege auseinandersetzen.

Förderprojekte

Leben im Dorfzentrum – Alterswohnungen Rosengärtli Amden

Mitten im Dorf Amden sind preisgünstige Alterswohnungen entstanden. In der Berggemeinde führen die meisten Wege steil aufwärts oder abwärts. Umso wichtiger ist die zentrale Lage der zwei Wohnhäuser. Durch eine unterirdische Verbindung erreicht man die Dorfbäckerei mit ihrem Bistro, das der Mieterschaft als Treffpunkt und Versammlungsort dient. Das Hauswartehepaar, das ebenfalls im Haus wohnt, ist erste Anlaufstelle vor Ort und Alltagsbegleitung für die Bewohnerinnen und Bewohner. Das Bauprojekt ist zudem ein Beispiel für konstruktive Kooperation zwischen Bauherr, Baulandbesitzer und Gemeinde. Der Schlussbericht (2018, 48 Seiten) dokumentiert das Bauprojekt, seine Organisationsstruktur sowie das Betriebskonzept der Siedlung und seine Umsetzung im ersten Jahr nach Bezug.

Programm Socius

Socius-Frühstück: «die Kraft der Nachbarschaft»

Im vertrauten Quartier bleiben trotz altersbedingter Einschränkungen: das wünschen sich die meisten Menschen. Organisierte Nachbarschaftshilfe leistet dazu einen Beitrag. Die Stadt Bern hat im Stadtteil Mattenhof-Weissenbühl ein Pilotprojekt mit Freiwilligen aufgebaut. «Nachbarschaft Bern» stösst auf erfreuliche Resonanz und findet bereits Nachahmer. Neben dem Kompetenzzentrum Alter sind auch die Spitex und Kirchgemeinden beteiligt. Begleitend versucht die Quartierarbeit mit dem Projekt «Im Quartier zuhause», nachbarschaftliche Beziehungen in benachteiligten Quartieren zu stärken. Massnahmen wie ein Quartiertreffpunkt, ein Nachbarschaftsbüro und ein Quartierwohnzimmer sind in Umsetzung. So wird – zusammen mit weiteren Pflege-, Betreuungs- und Hilfsangeboten – ein Unterstützungsnetzwerk für Ältere aufgebaut. Am nächsten «Socius Frühstück» berichten die Verantwortlichen aus der Bundesstadt über ihre Erfahrungen, zu denen auch die oft hürdenreiche Vernetzung von Akteuren der Altersarbeit gehört.
Geschäftsstelle

Förderanträge: Eingabetermine 2018

Anträge für Förderbeiträge müssen bis 18. Juli 2018 auf der Geschäftsstelle eintreffen. Die Eingabe eines Gesuchs erfolgt mit dem Antragsformular für Förderbeiträge. Vor einer Antragsstellung empfehlen wir, die Grundsätze zum Fördern zu lesen und mit der Bereichsleiterin für Förderprojekte ein telefonisches Vorgespräch zu führen: Karin Weiss, 044 455 70 64.

Externe Aktualitäten

Barrierefreie PDF-Dokumente – kostenloses Tool

PAC, der PDF Accessibility Checker, ist ein kostenloses Tool der Stiftung «Zugang für alle» zur Überprüfung der Barrierefreiheit von PDF-Dokumenten und -Formularen. PAC unterstützt Experten und all jene, die barrierefreie PDF-Dokumente erstellen wollen oder müssen. Ab sofort steht mit PAC 3 eine neue Version des Tools zur Verfügung. Die Stiftung «Zugang für alle» ist ein Kompetenzzentrum für behindertengerechte Technologienutzung, das zwischen Technologieanwendern mit Behinderung und Anbietern von Geräten und Inhalten vermittelt. Der Newsletter der Stiftung «Zugang für alle» berichtet regelmässig über ihre Aktivitäten.

Externe Aktualitäten

Bequem und schnell – die E-Books der Pro Senectute Bibliothek

Immer mehr Fach-, Sach- und Lesebücher können als E-Book von daheim oder vom Arbeitsplatz aus direkt und jederzeit bezogen werden. Ein einfacher und unkomplizierter Zugriff bietet die E-Book-Plattform der Pro Senectute Bibliothek. Das Angebot steht eingeschriebenen Benutzern der Bibliothek zur Verfügung. Das Einschreiben ist kostenlos und online möglich. Die E-Books können Sie auf verschiedenen Lesegeräten (Tablets, PCs, Handys, E-Reader) speichern und die Schriftgrösse Ihren Bedürfnissen anpassen. Der E-Book-Katalog der Pro Senectute Bibliothek bietet für Fachleute wie für Interessierte einen reichen Fundus an Literatur rund um das vielfältige Thema Alter.

Age-Stiftung
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8001 Zürich
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