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Age-Stiftung

Newsletter Mai 2019

Unser Newsletter erscheint vier Mal im Jahr. Lassen Sie sich inspirieren!

Programm Socius

Reminder: Bewerbungsfrist für Programm Socius 2

Im Februar wurde das Programm Socius zum zweiten Mal ausgeschrieben. Socius 2 dauert von 2019 bis 2023 und richtet sich an Gemeinden oder Regionen, die Unterstützungssysteme für zu Hause lebende ältere Menschen gestalten wollen. Zehn Deutschschweizer Gemeinden mit überzeugenden Vorhaben erhalten einen finanziellen Beitrag von CHF 140'000 und profitieren von Wissens- und Erfahrungsaustausch. Die Informationen zum Programm und das Formular für die Bewerbung finden Sie auf der Webseite. Einsendeschluss für den Bewerbungsbogen ist der 5. Juli 2019.

Programm Socius

Tagung «Ältere Menschen wirksam unterstützen:
Fünf Jahre Programm Socius. Ergebnisse – Erfahrungen – Perspektiven» am 20. Juni 2019 in Baden

Vor fünf Jahren lancierte die Age-Stiftung das Programm Socius zum ersten Mal. Zehn Gemeinden und Regionen der Schweiz, von Biel bis Frauenfeld, wurden zur Teilnahme ausgewählt. Sie evaluierten, stärkten oder restrukturierten ihre Angebote für die ältere Bevölkerung. Im Zentrum standen Netzwerke, die den Älteren den Verbleib zu Hause ermöglichen, auch bei steigendem Unterstützungsbedarf. Mitgewirkt haben öffentliche, private und zivilgesellschaftliche Akteure, von den Behörden über die Spitex, Altersorganisationen, Quartierarbeit bis zu Seniorenvertretungen. An der Tagung vom 20. Juni 2019 in Baden stellen die Beteiligten die Resultate vor.

Programm Socius

Zivilgesellschaft einbinden – Ja, aber wie?

In den genannten fünf Jahren des Programms Socius wurde viel Praxiswissen zusammengetragen und in Themenblättern zusammengefasst. Die Broschüren (je ca. 20 Seiten) stehen kostenlos zum Download bereit. Sie umfassen die Themen «Projektevaluation», «Bedarfsabklärung», «Vernetzung der Akteure», «Anlaufstellen», «Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft», «Gemeinwesenarbeit und Sozialraumorientierung» und enthalten unter anderem auch praktische Checklisten.

Förderprojekte

WohnenPlus in Bülach: Siedlung Bergli

Altersgerechte Wohnungen, ein Quartierladen, eine Pflegewohngruppe und eine Kindertagesstätte. Das bietet die Siedlung Bergli in Bülach als Teil des städtischen Konzepts WohnenPlus. Kontaktfördernde Architektur und moderierende Unterstützung bei der Gemeinschaftsbildung schaffen gute Voraussetzungen für das Altern im angestammten Wohnumfeld. Häusler + Weidmann beschreibt in der gelungenen Begleitdokumentation alles Wichtige über Planung und Bau, wie auch über das erste Betriebsjahr der genossenschaftlichen Mehrgenerationensiedlung. 

Link Dokumentation (PDF, 43 Seiten)
Link Projektübersicht
Förderprojekte

Unterstützte Wohnautonomie in Suhr: Siedlung Zopfmatte

Die Zopfmatte ist eine für ältere Personen optimierte Genossenschaftssiedlung. Baulich und sozial wird selbstständiges Wohnen bis ins hohe Alter unterstützt. Neben zertifizierter altersgerechter Architektur bieten das moderierte Nachbarschaftsnetzwerk und ein Kontakt-Team vor Ort die Grundlage dafür. Der Schlussbericht stellt die Siedlung von der ursprünglichen Idee bis zum betrieblichen Alltag vor. Das Konzept der «unterstützten Selbstständigkeit» wird detailliert beschrieben, das Regelwerk transparent dargestellt. Es werden sowohl Wohn- und Gemeinschaftsflächenverhältnisse als auch die Auswirkungen der Mischung von Eigentum und Miete diskutiert. Die Auseinandersetzung mit diesem Bericht lohnt sich in vielerlei Hinsicht.

Link Studie (PDF, 57 Seiten)
Link Projektübersicht
Förderprojekte

Wohnen mit modularer Unterstützung in Masein: Generationenhaus

Im Bergdorf Masein wurde an zentraler Lage ein Generationenhaus erstellt, eingebettet in ein durchdachtes Konzept: Altersgerechte Wohnungen werden durch zivilgesellschaftlich getragene Betreuungsstrukturen flankiert. Die kleineren Wohnungen sind zurzeit an ältere und jüngere Mieter vergeben. Die Familienwohnung ist von einem Ehepaar mit Kindern bewohnt, wobei der Vater als Spitex-Mitarbeiter optimal in die vorgesehene Rolle des Hauswarts als Kontakt- und Unterstützungsperson vor Ort passt. Dessen Handreichungen sowie das weitergreifende Betreuungskonzept konnten sich trotz der moderierenden Begleitung der Trägerschaft bisher aber wenig etablieren. Das Projekt ist ein anschauliches Beispiel dafür, dass solch ein System Zeit benötigt, um zu wachsen. Der Bericht dokumentiert den Entwicklungsprozess und liefert handfeste Materialien, wie Reglement und Hausordnung.

Förderprojekte

Betreutes Wohnen in Allschwil

In einem aufwendigen Umbauverfahren wurden im Zentrum von Allschwil 34 Wohnungen erstellt. Um ein gesichertes Angebot für ältere Menschen zu schaffen, verpflichtete sich der Projektinitiant via Dienstbarkeitsvertrag, dass das Objekt bis 2040 nur als betreutes Wohnen dienen darf, dass 10 Wohnungen im Bereich der Ergänzungsleistungen liegen, und dass die Mieten für mindestens 10 Jahre festgesetzt sind. Neben diesen Vorzügen bietet das Gebäude ergänzende Infrastrukturen: Ein Café dient zum Aufenthalt, und im Trainingszentrum inklusive Physiotherapie kann man sich fit halten. Der Schlussbericht dokumentiert diese Privatinitiative aus der Perspektive des unternehmerischen Gesuchstellers. 

Förderprojekte

Begegnungszentrum mit Dorfladen in Blauen: «Blauehuus»

Mitten im Dorf Blauen ist das «Blauehuus» entstanden, wo Kontakte zwischen verschiedenen Generationen gepflegt werden. Dieses bietet eine Einkaufsmöglichkeit im Dorfkern sowie niederschwellig nutzbare Begegnungs- und Gemeinschaftsräume. Insbesondere für ältere Einwohner ist die zentrale Lage dieser Infrastrukturen entscheidend. Bemerkenswert ist ausserdem die pragmatische Kombination von kommerziellen (Krippe), gemeinnützigen (Dorfladen) und kommunalen (Dorfstübli) Organisationsmodellen. Welche Faktoren und Rahmenbedingungen zur gelungenen Umsetzung beitragen und beigetragen haben, dokumentiert der Bericht von Ruedi Weidmann.

Link Dokumentation (PDF, 37 Seiten)
Link Projektübersicht
Förderanträge

Förderanträge: Eingabetermine 2019

Der nächste Eingabetermin ist der 24. Juli 2019. Die Eingabe eines Gesuchs erfolgt mit dem Antragsformular für Förderbeiträge. Vor einer Antragsstellung empfehlen wir, die Grundsätze zum Fördern zu lesen und mit der Bereichsleiterin für Förderprojekte ein telefonisches Vorgespräch zu führen: Karin Weiss, 044 455 70 64.

Externes

90plus – mit Gelassenheit und Lebensfreude

Immer mehr Menschen werden über neunzig Jahre alt. Viele von ihnen haben eine hohe Lebensqualität und grosse Lebenslust. Sie wandern, reisen, sind aktiv und sozial vernetzt. Marianne Pletscher und der Fotograf Marc Bachmann porträtieren in ihrem Buch «90plus – mit Gelassenheit und Lebensfreude» sieben Frauen, einen Mann und ein Ehepaar zwischen 92 und 101. Usch Vollenwyder, Redaktorin der «Zeitlupe», führt am Dienstag, 21. Mai 2019, um 18 Uhr mit der porträtierten Hedy Rieser und der Autorin Marianne Pletscher ein Gespräch.
Anlässlich der Veranstaltung hat die Pro Senectute Bibliothek einen aktuellen Schwerpunkt gestaltet, indem diverse Medien rund ums Thema Hochaltrigkeit sorgfältig zusammengestellt sind.

Externes

Update zu einer wenig bekannten Zielgruppe

Am 27. Juni präsentiert Joëlle Zimmerli an der HWZ eine Studie über das wachsende Segment der Pensionierten auf dem Mietwohnungsmarkt.

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