Age-Stiftung Wohnen und Älterwerden
 

Newsletter August 2021

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Age-Stiftung

Newsletter August 2021

Unser Newsletter erscheint vier Mal im Jahr. Lassen Sie sich inspirieren!

Age-Stiftung

Age-Dossier 

Cafés oder Bistros sind seit jeher Orte der Begegnung. Als solche werden sie von Wohnbauträgern gerne in ihre Überbauungen integriert. Die Gaststätten sollen das Wohnumfeld beleben, Kontakte fördern und insbesondere in Alterssiedlungen auch Dienstleistungen anbieten. Das Age-Dossier «Café, Bistro, Siedlungsbeiz» zeigt, was Wohnbauträger über Gastronomieplanung wissen müssen. Die Basis dieser Planungshilfe bilden Interviews mit Fachexperten und praktische Erfahrungen aus den Förderprojekten der Age-Stiftung.

Age-Stiftung

Age-Talk zum Age-Dossier

Ein kurzes Webinar bietet Einblick in die anspruchsvolle Planung und Realisierung eines Restaurant- oder Cafébetriebs in Wohnsiedlungen. Andreas Sidler, Autor des neuen Age-Dossiers «Café, Bistro, Siedlungsbeiz», fasst für Sie die wichtigsten Erkenntnisse seiner Recherchen zusammen. Architekt und Gastronom Volker Marterer, erzählt von seinen Projekt- und Praxiserfahrungen auf beiden Seiten «des Tresens».

Programm Socius

Vor der «demografischen Zeitbombe» und den Möglichkeiten, sie zu entschärfen

Der erfahrene Wiener Organisationsberater Dr. Walter Bertolini trat an der jährlichen Tagung des Programms Socius 2 als Experte auf. Er sagt, komplexe Themenstellungen wie die älter werdende Gesellschaft erforderten eine tiefgehende Transformation. Wir brauchen ein neues Verständnis im Umgang mit der demografischen Veränderung. Wenn wir nur versuchen, das bestehende System zu reparieren, kommen wir nicht weiter. Im Interview erläutert Dr. Walter Bertolini, was es braucht, damit Transformationsprozesse gelingen können.

Förderprojekte

«DasHaus» – genossenschaftlich Wohnen mit umfassendem Dienstleistungsangebot

In ihrem Konzept «DasHaus» verbindet die Siedlungsgenossenschaft Sunnige Hof ein altersgerecht gebautes Wohnumfeld mit einem umfassenden Dienstleistungskatalog, der sogar Pflegeplätze umfasst. Dr. Joëlle Zimmerli hat den anspruchsvollen Entwicklungs- und Veränderungsprozess des Geschäftsmodells zwischen 2018 und 2021 mitverfolgt. Wohnbauträger lernen in ihrem Bericht nicht nur die Voraussetzungen für wohnungsergänzende Dienstleistungen kennen, sondern auch, welches Potenzial und welche Risken solche Angebote mit sich bringen.

Förderprojekte

Urban Wohnen im ländlichen Gebiet, Immensee

Die Missionsgesellschaft Bethlehem baut auf ihrem Grundstück neben dem Mutterhaus in vier Etappen eine Wohnsiedlung mit urbanem Charakter – die erste Etappe ist nun realisiert und bezogen. Ziel ist, eine Siedlung mit einem gemeinschaftlichen Zusammenleben und bezahlbarem Wohnraum zu schaffen. Das Vorgehen der Initianten hat hierbei in vielerlei Hinsicht Vorzeigecharakter, bei der Zusammenarbeit mit der Gemeinde, bei der Einbindung in bestehende Strukturen und beim Erwartungsmanagement im Rahmen der Erstvermietung, um nur drei Beispiele zu nennen – alles nachzulesen in der spannenden Dokumentation von Dr. Joëlle Zimmerli, die das Projekt über mehrere Jahre begleitet hat.

Förderprojekte

Eine App, die alles einfacher macht! Pappy GmbH, Zürich

Smartphones sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Sie können immer mehr und werden dadurch immer komplexer. Eine App, welche die Funktionen wieder aufs Wesentliche reduziert, macht die handelsüblichen Smartphones für alle nutzerfreundlich – auch wenn die Haptik, das Sehvermögen oder die technische Affinität reduziert sind. Mit diesem Gedanken wurde die App easierphone entwickelt. Lehren aus den intensiven Testungen mit den Nutzern und Überlegungen zur Weiterentwicklung sowie zur Markteinführung teilen die Entwickler offen – nachzulesen im Erfahrungsbericht und weiteren, darin verlinkten Dokumenten. 

Förderprojekte

Digitale Angebote der Pro Senectute beider Basel 

In Basel sind gleich drei spannende digitale Angebote entstanden. Gestartet ist der Prozess mit dem Digital-Café – eine niederschwellige Dienstleistung, bei der ältere Personen in einer lockeren Café-Atmosphäre von jüngeren Beratenden Hilfe bei konkreten Problemen erhalten. Durch die Corona-Pandemie hat es sich zu einer individuellen Unterstützung zu zweit weiterentwickelt. Gleichzeitig wurde das ganze etablierte Kursangebot der Pro Senectute beider Basel auf den Online-Kanal umgestellt. Interessante Erkenntnisse, praktische Tipps und verschiedene Perspektiven sind in der schriftlichen Dokumentation (Wortgewandt, Basel) und im ergänzenden Kurzfilm (Diktum, Zürich) zu finden.

Förderprojekte

Stürzen vorbeugen mit «Sicher durch den Alltag» 

Die Rheumaliga hat ein schweizweites Angebot zur Prävention von Stürzen eingeführt. Hierfür gehen die Beraterinnen und Berater vor Ort zu den Seniorinnen und Senioren nach Hause, um sie mit ihrem geschulten Auge und Fachwissen zu unterstützen. Die Begleitstudie der ZHAW zeigt positive Effekte auf verschiedenen Ebenen, von der Anzahl Stürze bis zu den Gesundheitskosten. Dass 99% der Kundinnen und Kunden mit dem Angebot zufrieden waren, spricht für sich. Die grosse Herausforderung ist und bleibt die Verstetigung des Projekts durch langfristige Finanzierungspartner – wie die Rheumaliga damit umgeht, ist im informativen Erfahrungsbericht nachzulesen. 

Förderprojekte

Alltagshilfe im Alter im Rahmen von Arbeitsintegration, Biel

Die Kombination von beruflicher und sozialer Reintegration mit Unterstützungsleistungen für ältere Personen ist kein Selbstläufer. Diese Erfahrung hat auch das Sozialunternehmen Landschaftswerk Biel-Seeland gemacht. Das Projekt «Wili» wurde vier Jahre lang evaluativ begleitet. Daraus ist ein erhellender und hilfreicher Evaluationsbericht entstanden. Neben Erkenntnissen und Lehren aus der Projektentwicklung erfahren Sie darin auch, wie neue Angebote im Rahmen von Kooperationen entwickelt und umgesetzt werden können.

Förderprojekte

Partizipative Planung für Arealüberbauung Holliger

Auf dem Berner Holliger Areal soll ein lebendiger neuer Quartierteil mit einer durchmischten und engagierten Bewohnerschaft entstehen. Damit das klappt, wurden die Leute, die bald in der Neubausiedlung und in ihrem Umfeld wohnen und arbeiten, am Planungsprozess beteiligt. Das Institut Alter der Berner Fachhochschule hat das Entwicklungsprojekt begleitet und dokumentiert. Vom Erkenntnisgewinn können die Entwicklungs- und Gestaltungsprozesse weiterer Arealplanungen profitieren.

Förderanträge

Förderanträge: Eingabetermine 2022

Die Eingabetermine für Förderanträge sind der 23. Februar und der 20. Juli. Unser Eingabeverfahren ist zweistufig: In der ersten Stufe klären wir in einem Telefongespräch mit Ihnen, ob das Projekt zur Ausrichtung der Age-Stiftung passt. Bitte füllen Sie dafür das Erstanfrageformular auf der Webseite aus. Stellen wir fest, dass Ihr Projekt grundsätzlich passt, schicken wir Ihnen einen persönlichen Link für die Eingabe des Gesuchs. Bitte informieren Sie sich vorgängig auf unserer Webseite über das Förderprinzip und die Förderkriterien.

Externes

Wie geht Design für ältere Generationen?

Am 24. September findet im Generationenhaus Bern die Konferenz «Inclusive Design for Generations – Ways to Respond to the Needs of an Ageing Society» statt. Gerontologen und Designerinnen machen sich Gedanken darüber, welche Aspekte im Bereich der Gebäude- und Produktgestaltung ältere Menschen bei zunehmender Fragilität unterstützen können, ohne sie zu stigmatisieren. Zielpublikum: Architektinnen, Planer, Produktdesignerinnen, Möbeldesigner, Auftraggeberinnen, etc. Die Teilnahme ist kostenlos, die Anmeldungen werden nach ihrem Eingang berücksichtigt.

Age-Stiftung
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8001 Zürich
+41 44 455 70 60
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