|
|
Liebe Leserinnen und Leser |
|
|
Ältere Menschen in schwierigen Lebenssituationen stehen für uns im Zentrum – das zeigt auch unser aktueller Jahresbericht. Wir fördern unterschiedliche Fachorganisationen, die Betroffene in kritischen Übergängen oder bei einschneidenden Lebensereignissen begleiten und unterstützen, etwa nach einer schweren Diagnose oder dem Verlust eines geliebten Menschen. Ausserdem erarbeiten wir Grundlagen für Rahmenbedingungen, die ein gutes Älterwerden ermöglichen, und gehen strategische Partnerschaften ein.
Einen besonderen Schwerpunkt setzen wir im Bereich der Palliative-Care-Versorgung – ein zentrales Handlungsfeld unserer Strategie 2024–2028. Dies widerspiegeln auch die Beiträge in diesem Newsletter. Wir engagieren uns für eine umfassende Versorgung von Menschen und ihren Bezugspersonen am Lebensende, bei der sowohl medizinische wie auch soziale und psychosoziale Bedürfnisse berücksichtigt werden. Damit Hilfsangebote frühzeitig greifen, stärken wir die Zusammenarbeit zwischen Gesundheits- und Sozialwesen. So tragen wir beispielsweise dazu bei, dass wirksame mobile Palliative Care oder unterstützende psychosoziale Begleitung für vulnerable Menschen verfügbar sind. Gleichzeitig fördern wir Entlastungsangebote und Freiwilligendienste für Angehörige, damit sie möglichst nicht an ihre Grenzen gelangen.
Die gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Fragen rund um das Lebensende ist uns ein grosses Anliegen. Denn die würdevolle Begleitung kranker und sterbender Menschen ist eine Aufgabe, der wir uns gemeinsam widmen sollten.
Für Ihre Aufmerksamkeit danken wir Ihnen herzlich.
Herzliche Grüsse |
|
|
| Fleur JaccardGeschäftsführerin |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Jahresbericht 2025 der Age-Stiftung erschienenWas bewegt ältere Menschen in der Schweiz – und was brauchen sie, um gut zu leben? Der neue Jahresbericht der Age-Stiftung gibt Einblick in ein Jahr voller Impulse: 24 geförderte Projekte, neue Publikationen zu Hochaltrigkeit und Betreuung im Alter sowie strategische Partnerschaften gegen Einsamkeit und für ein würdevolles Sterben. Der Bericht zeigt, wie die Stiftung Grundlagenarbeit und Förderung verbindet und sich damit für ein selbstbestimmtes Älterwerden engagiert. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Hundertjährigen-Studie: Ergebnisse jetzt als Broschüre erhältlich Immer mehr Menschen erreichen ihren 100. Geburtstag – doch wie sieht das Leben mit 100 Jahren in der Schweiz aus? Welche Eigenschaften zeichnen diese Hundertjährigen aus? Diesen Fragen ist die SWISS100-Studie nachgegangen, die erste schweizweite Hundertjährigen-Studie. Ihre Ergebnisse liegen nun auch als Broschüre vor. Sie enthält Zahlen und Fakten zur physischen und psychischen Gesundheit, zur sozialen Einbindung sowie zu Aktivitäten und Lebenszielen der Hochbetagten – und verrät ihre Geheimnisse für ein langes Leben.
Aktuell werden die Studienergebnisse sowie Portraits und Lebensgeschichten von 28 Hundertjährigen in der Ausstellung «Welcome to your future: Hundertjährige der Schweiz» in Lausanne vorgestellt; im Herbst ist sie in Bellinzona zu sehen. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Neue Schulung für Freiwillige in der DemenzbegleitungSobald demenzielle Erkrankungen zu Kommunikationsschwierigkeiten führen, stossen freiwillige Entlastungs- und Betreuungsdienste oft an ihre Grenzen. Das Institut Alter der Berner Fachhochschule BFH hat deshalb eine Interaktionsschulung für Freiwillige entwickelt, erprobt und evaluiert, die das bestehende Schulungsprogramm für betreuende Angehörige ergänzt und dem Modell «Eigenweltorientierte Kommunikation Demenz» folgt. Die Interaktionsschulung wurde ins «CAS Eigenweltorientierte Kommunikation Demenz» der BFH integriert (Start April 2026). |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Dynamisches Licht: ein Schlüssel für Lebensqualität im Alter Dynamische Beleuchtung leistet weit mehr als nur gute Ausleuchtung: Sie stärkt die Lebensqualität, Sicherheit und Autonomie älterer Menschen. Deshalb hat das Lichtplanungsbüro lightsphere eine praxisnahe Wegleitung für alle entwickelt, die Alters‑ und Pflegeeinrichtungen planen, bauen oder betreiben – gemeinsam mit einem interdisziplinären Team (studio.tschümperlin / Lichtkollektiv). Die Wegleitung verbindet wissenschaftliche Grundlagen mit konkreten Planungshilfen und begleitet den gesamten Prozess von der strategischen Entscheidung bis zur betrieblichen Umsetzung. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Verein Horizont – Begleitung im digitalen AlltagSmartphone, Apps, Online-Banking – vieles im Alltag verlagert sich ins Digitale. Für ältere Menschen kann das schnell zur Hürde werden. Wer unsicher ist, verliert leicht den Zugang zu Informationen und Dienstleistungen. Genau hier setzt das Projekt «Begleitung im digitalen Alltag» des Vereins Horizont in St. Gallen an: Mit niederschwelligen Treffangeboten, persönlichem Support und Raum für konkrete Fragen begleitet der Verein ältere Menschen Schritt für Schritt im digitalen Alltag. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| PalliedX – Basiskurs SterbefastenDer «Freiwillige Verzicht auf Nahrung und Flüssigkeit» (FVNF) – umgangssprachlich als Sterbefasten bezeichnet – ist in der Schweiz als Möglichkeit, das Leben vorzeitig zu beenden, etabliert, wird jedoch in Pflegewissenschaft, Recht, Medizin und Ethik kontrovers diskutiert. Das Institut Pflege der ZHAW hat die wesentlichen Grundlagen zum Thema im Online-Basiskurs «Sterbefasten» gebündelt. Dieser hilft Fachpersonen, eine professionelle Haltung zu entwickeln und Sterbewillige sowie ihre nahestehenden Personen beraten und begleiten zu können. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Babyboomer: Mythen auf dem PrüfstandDie «Babyboomer» sind eine schillernde Generation: hochgebildet, aktiv, mobil, selbstbestimmt und offen für Neues. Diese Beschreibung prägt den Diskurs – und sie ist nicht falsch, aber unvollständig. Doch wie wohnen die zwischen 1957 und 1966 geborenen Menschen in der Schweiz tatsächlich? Genau hier setzte das Forschungsprojekt des Instituts für Soziale Arbeit und Räume der OST in Kooperation mit der FHNW an. Der Schlussbericht beleuchtet, wie sich Bedürfnisse, Wohnentscheidungen und Perspektiven entwickeln – und welche Herausforderungen sich für künftige Angebote ergeben. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Tagesstruktur mit künstlerischer AusrichtungSeit 2017 bietet das Tageszentrum Tapetenwechsel in Frauenfeld älteren Menschen eine Tagesstruktur – und entlastet gleichzeitig betreuende Angehörige. In diesem Projekt wurde es gezielt weiterentwickelt und um neue Formate wie Musikgeragogik oder öffentliche «Würde-Salons» ergänzt. Zum Abschluss des Projekts beschreibt eine Dokumentation zentrale Erfolgsfaktoren für Aufbau und Betrieb eines Tageszentrums und zeigt, wie die Lebensqualität von betreuungsbedürftigen Menschen gestärkt werden kann und welche Rolle Kreativität dabei spielt. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Bedeutsame Tätigkeiten von Personen ü70Was treibt Menschen an, die weit über das Rentenalter hinaus aktiv bleiben und verbindliche Engagements eingehen? Das Projekt «ältertätig» des Vereins Netzwerk Spurenwechseln hat 40 Personen ü70 befragt – und zeigt: Verbindliches Engagement hält gesund, stiftet Sinn und leistet gesellschaftlich Wertvolles. Alle Projektergebnisse wurden in Texten, Filmen und Podcasts auf aeltertaetig.ch veröffentlicht. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Einen Antrag bei der Age-Stiftung einreichen?Planen Sie ein zukunftsfähiges Projekt zugunsten älterer Menschen und möchten einen Förderantrag bei der Age-Stiftung einreichen? Beginnen Sie mit einer Erstanfrage über unsere Website. Im Erstgespräch klären wir, ob Ihr Anliegen zu unseren Förderkriterien passt. Dann erhalten Sie einen Link zur Online-Antragstellung. Die nächsten Eingabetermine sind am 21.07.2026 und dann am 08.06.2027. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Strukturen für eine starke Palliative Carepalliative.ch ist die nationale Dachorganisation für Palliative Care in der Schweiz. Sie setzt sich für eine bedarfsgerechte Versorgung von Menschen mit schweren und unheilbaren Erkrankungen ein. Die Age-Stiftung unterstützt von 2026 bis 2028 einen internen Entwicklungsprozess, der das Profil der Organisation schärft und tragfähige Strukturen für die Zukunft schafft – damit palliative.ch ihre wichtige Aufgabe langfristig wirksam erfüllen kann. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| ABSCHIED’26 – Fachmesse für Vorsorge, Palliative und TrauerAm 29. und 30. Oktober 2026 findet in der Messe Luzern erstmals die Schweizer Fachmesse für Vorsorge, Palliative und Trauer statt. ABSCHIED'26 bringt Fachpersonen aus Pflege, Hospiz, Bestattung, Recht und Trauerbegleitung zusammen. Ein Rahmenprogramm mit Fachreferaten und Podiumsdiskussionen zu Abschied und Trauerbewältigung, Palliative Care und Begleitung am Lebensende ergänzt die Messe. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Palliativ-Woche '26: Miteinander – FüreinanderVom 26.10. bis 01.11.2026 findet in den Kantonen Basel-Stadt und Baselland die mittlerweile sechste Palliativ-Woche statt. Unter dem Motto «Miteinander – Füreinander» laden palliative bs+bl und rund 15 Trägerorganisationen zu einer Vielzahl von Veranstaltungen ein. Im Zentrum steht diesmal besonders die Frage, wie alle Menschen – unabhängig von Sprache, Information oder Gruppenzugehörigkeit – einen guten Zugang zu Palliative Care erhalten können. Das vollständige Programm folgt in Kürze. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Endlich Raum – im Horizont der EndlichkeitIm Rahmen des Festivals «endlich.menschlich» bietet EndlichRaum vertrauliche Einzelgesprächsangebote und andererseits ein Walk-In-Angebot mit kurzen Inputreferaten und anschliessender geführter Diskussion, die sich den vielfältigen Themen rund um die Endlichkeit nähern möchte. In den begleiteten Gesprächsräumen werden Möglichkeiten aufgezeigt, wie man sich auf die eigene Endlichkeit und die von anderen vorbereiten kann. Das Festival endlich.menschlich findet vom 24.10. bis 01.11.2026 statt. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Altersdiskriminierung? Jedes Alter zählt.Gemeinsam mit dem Healthy Longevity Center der Universität Zürich setzt sich die Age-Stiftung für ein differenziertes Bild des Alterns ein. Im Fokus der Partnerschaft (2026–2027) steht die Sensibilisierung für Altersdiskriminierung in der Schweiz. Mit der Initiative «Jedes Alter zählt» werden niedrigschwellige, wirkungsorientierte Formate entwickelt – von digitalen Selbsttests über kurze Videos bis hin zu Workshops im Quartier. So wird das Thema für eine breite Öffentlichkeit greifbar und Fachpersonen können gezielt unterstützt werden. |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Fachtagung Connect!Der Verein connect! veranstaltet seine zweite Fachtagung zur Einsamkeit älterer Menschen in der Schweiz. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie wir gemeinsam die Zusammenarbeit zwischen Gesundheits-, Sozial- und Gemeinwesen verbessern können. Das Ziel: Einsamkeit bei älteren Menschen früh erkennen, abklären und die Betroffenen gezielt unterstützen.
Donnerstag, 27. August 2026 |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Altern in der Schweiz: Welche Politik für morgen? Das Parlament hat den Bundesrat im März 2024 beauftragt, seine Strategie für eine schweizerische Alterspolitik aus dem Jahr 2007 zu überprüfen und eine Aktualisierung vorzunehmen. Die Swiss Platform Ageing Society will dazu einen aktiven Beitrag leisten und hat deshalb in Zusammenarbeit mit der ZHAW den Bericht «Altern in der Schweiz: Welche Politik für morgen?» publiziert. Der Bericht zeigt, dass sich die alterspolitischen Prioritäten seit 2007 verändert haben, und hebt vier Themenfelder hervor: «Gesundheitsförderung und Autonomie im Alter», «Integrierte Versorgung», «Psychische Gesundheit im Alter», «Einsamkeit und soziale Isolation». |
|
| |
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|