Begleitung in der letzten Lebensphase, Luzern

75% der Schweizer möchten zu Hause sterben. Damit auch die letzte Lebensphase in der vertrauten Umgebung stattfinden kann, sind ambulante Betreuungsmöglichkeiten nötig. Eine «Lebensweltorientierte Soziale Arbeit» in Palliative Care soll die vorhandenen lokalen Angebote besser vernetzen und das Netz aus Freiwilligen und Fachpersonen stärken.

Projektbeschrieb

Im Rahmen des Projekts «Begleitung in der letzten Lebensphase» sollen die Palliativ-Sozialberatungsstelle und die Freiwilligenarbeit der Caritas Luzern ausgebaut werden. Dies im Einklang mit der nationalen Strategie 2010–2012 zur Förderung der Palliative Care in der Schweiz und dem Gesundheitsgesetz des Kantons Luzern, das einen Anspruch auf palliative Betreuung, Pflege und Begleitung enthält. Das Projekt verfolgt folgende Ziele: 

· Durch Aus- und Weiterbildungsangebote wird eine Qualitätssteigerung der angebotenen Dienstleistungen angestrebt. 
· Der Aufbau und die Vernetzung von Freiwilligengruppen (formelle Freiwilligenarbeit) und auch die informelle Freiwilligenarbeit (Angehörige, Nachbarn, Bekannte usw.) sollen vermehrt unterstützt und deren Begleitung verstärkt werden. 
· Zwischen Freiwilligen und Fachpersonen sollen verstärkt eine Zusammenarbeit und ein Austausch von Informationen stattfinden. 
· Die in der Palliative Care tätigen Einrichtungen und Institutionen sollen noch enger vernetzt werden. 
· Durch Öffentlichkeits- und Medienarbeit soll eine Sensibilisierung der breiten Öffentlichkeit stattfinden. 

Diese Massnahmen stärken das Betreuungsnetz der Betroffenen und Angehörigen von Menschen in der letzten Lebensphase. Der Ausbau der Palliativsozialberatung und die Förderung der Freiwilligenarbeit finden in einer 3-jährigen Pilotphase statt, die wissenschaftlich begleitet und evaluiert wird. 

Die Studie (2015), basierend auf einer Evaluation, die von der Hochschule Luzern durchgeführt wurde.
 

Dokumentation

Dokumentation 2015

Studie (2015)

Eckdaten

  • Trägerschaft

    Caritas Luzern 

  • Projektlaufzeit

    2010–2015

  • Gesamtprojektkosten

    CHF 1'278'000

  • Beitrag der Age-Stiftung

    CHF  225'000