Wohnheim St. Josef in Weesen

Für Menschen mit Behinderung ist es von grösster Bedeutung, dass sie in ihrem angestammten Umfeld älter werden und auch sterben können. Das Wohnheim St. Josef wollte darum seine Räumlichkeiten den sich verändernden Bedürfnissen der Bewohnerinnen anpassen.

Projektbeschrieb

Seit 1946 bietet das Wohnheim St. Josef in Weesen betreutes Wohnen in kleinen Gruppen und eine integrierte Tagesstruktur für Frauen mit einer körperlichen und/oder geistigen Behinderung an. Seit 2014 ist die Institution auf die Pflege und Betreuung der älteren Bewohnerinnen bis ans Lebensende ausgerichtet. Eine externe Wohngruppe lebt in einer Wohnung im Zentrum von Weesen, die den Bedürfnissen der Bewohnerinnen zunehmend nicht gerecht wird. Darum sollten im Haupthaus des Wohnheims vorhandene Räumlichkeiten umgebaut werden, damit die externe Wohngruppe dort ein neues Zuhause erhält. 

Viele Heime treibt die Frage um, wie sie den Bedürfnissen ihrer Bewohnerschaft nach der Pensionierung gerecht werden und wie Umzüge im höheren Alter vermieden werden können. Die Age-Stiftung wollte im Rahmen der Förderung das Älterwerden in der Einrichtung wie auch die palliative Begleitung bis zum Lebensende beleuchten und dokumentieren. Das Projekt wurde jedoch nicht wie geplant umgesetzt. Nach einem Wechsel in der Heimleitung und der Überführung der Trägerschaft von einem Verein in eine Stiftung stand das Vorhaben zunächst still. Weil in den für den Umbau vorgesehenen Räumlichkeiten zudem hochbetagte Schwestern leben, hat die neue Trägerschaft entschieden, das Bauprojekt zum jetzigen Zeitpunkt nicht umzusetzen.

Dokumentation

Eckdaten

  • Trägerschaft

    Stiftung Wohnheim St. Josef, Weesen

  • Projektleitung

    Andreas Spitz, Heimleiter Wohnheim St. Josef

  • Projektlaufzeit

    2025–2026

  • Gesamtprojektkosten

    CHF 190’000

  • Beitrag der Age-Stiftung

    CHF 130’000