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Liebe Leserinnen und Leser |
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Manche Gespräche verschieben wir gerne – bis es zu spät ist, sie in Ruhe zu führen. Ein Beispiel dafür sind Gespräche über das Lebensende oder über Palliative Care, ein zentrales Handlungsfeld unserer Strategie 2024–2028. Gute Versorgung am Lebensende gelingt dann besonders gut, wenn medizinisch-pflegerische und psycho-soziale Bedürfnisse zusammengedacht werden – und wenn das Gespräch darüber nicht erst in der Krise beginnt. Das neue Kartenset «RUND UM Palliative Care» bietet einen sensiblen Einstieg. Im Rahmen einer Sonderaktion verschenken wir 100 Exemplare in unserem Netzwerk, solange der Vorrat reicht.
Dass gute Antworten auf die Herausforderungen rund ums Älterwerden auch Erfindergeist brauchen, zeigt der «Age Innovation Prize»: Gemeinsam mit dem Institut für Altersforschung der FH OST zeichnen wir technologische und soziale Innovationen aus, die das Leben älterer Menschen konkret verbessern. Die Preisverleihung findet am 12.11.2026 in Zürich statt.
Erfahren Sie in diesem Newsletter mehr über unsere geförderten Projekte und aus unseren Partnerschaften. Wir wünschen Ihnen eine anregende Lektüre – und vielleicht auch den Impuls für ein gutes Gespräch darüber, was uns Halt gibt und trägt, wenn das Leben «brüchig» wird..
Herzliche Grüsse |
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| Fleur JaccardGeschäftsführerin |
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| Projektleiter:in Förderung gesucht!Können Sie sich für die vielfältigen Fragestellungen rund ums Älterwerden begeistern? Für unser Geschäftsfeld Förderung suchen wir per 01.04.2027 eine engagierte und kompetente Persönlichkeit als Projektleiter:in Förderung (80%). In dieser vielseitigen Funktion prüfen und begleiten Sie Förderprojekte, bereiten Entscheidungsgrundlagen für Geschäftsführung und Stiftungsrat vor und stellen sicher, dass Erkenntnisse aus geförderten Projekten sichtbar und nutzbar werden. |
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| Ins Gespräch kommen, mit dem Kartenset «RUND UM Palliative Care»Über Palliative Care zu sprechen, fällt vielen schwer – dabei kann gerade das Gespräch enorm entlasten. Das neue, liebevoll illustrierte Kartenset «RUND UM Palliative Care» hilft dabei: Es beantwortet häufige Fragen verständlich, greift neben medizinischen Themen auch Gefühle und Sorgen zu Alltag, Krankheit und Sterben auf – und lädt so zum Gespräch ein. Entwickelt hat es Sabine Millius vom Institut Neumünster gemeinsam mit der interprofessionellen Fachgruppe Palliative Care der Gesundheitswelt Zollikerberg und palliative zh & sh, illustriert von Selina Fässler – finanziell unterstützt durch die Age-Stiftung.
Jetzt kostenlos bestellen Im Rahmen einer Sonderaktion verschenkt die Age-Stiftung 100 Exemplare des Kartensets in ihrem Netzwerk – solange der Vorrat reicht. Gute Palliative Care schafft Lebensqualität und stärkt Menschen sowie deren Umfeld in dieser besonders anspruchsvollen Lebensphase. Deshalb setzt die Age-Stiftung einen Schwerpunkt in diesem wichtigen Themenfeld. Bestellen Sie Ihr persönliches Exemplar über info@age-stiftung.ch mit Angabe Ihrer kompletten Adresse. |
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| «Wenn die Erinnerung verblasst»: Ab 15. Oktober im Kino! Der Film «Wenn die Erinnerung verblasst» erzählt die Geschichte von Birgitta Martensson, die seit über elf Jahren mit Alzheimer lebt. Der Dokumentarfilm begleitet sie über mehrere Jahre und zeigt, wie sich ihr Leben, ihre Freundschaften und ihr Alltag verändern. Gleichzeitig macht er Mut: Mit viel Würde, Humor und Lebensfreude eröffnet er einen neuen Blick auf das Leben mit Demenz. Kinostart in der Deutschschweiz ist am 15.10.2026. |
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| Gemeinsam wohnen, gemeinsam älter werden in BielDas Projekt «Co-Housing Allee 9 Biel-Bienne» zeigt, wie gemeinschaftliches Wohnen im Alter gelingen kann. In Biel hat ein Verein 21 Wohnungen für Menschen ab 55 Jahren übernommen und fördert mit einem Gemeinschaftsraum Begegnung und Austausch. Das Modell schafft bezahlbaren Wohnraum, stärkt soziale Teilhabe und unterstützt ein selbstbestimmtes Leben im Alter. Die gesammelten Erfahrungen werden in einer Dokumentation und einem Erklärvideo für andere Initiativen zugänglich gemacht. |
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| Klare Kriterien für spezialisierte Palliative CareDie ambulante Palliativversorgung wird primär durch Hausärztinnen und Hausärzte, Spitex und Langzeitpflege sichergestellt. Bei komplexen oder instabilen Situationen kann ein spezialisierter mobiler Palliative-Care-Dienst (MPD) nötig werden – bisher wurde dies oft individuell entschieden. Das Netzwerk der Mobilen Palliative-Care-Dienste von palliative.ch hat deshalb den «EPS-Test» zur einheitlichen Bedarfserkennung erprobt und evaluiert. Der Test überzeugte mit einer Übereinstimmung von rund 80–84% mit der Einschätzung von Fachpersonen. Der Schlussbericht gibt Einblick in das Projekt und die zentralen Ergebnisse. |
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| «Cool Down»: Niederschwellige Kühlkonzepte für mehr WohlbefindenHitzewellen nehmen zu – und treffen ältere Menschen besonders stark. Im Forschungsprojekt «Cool Down» hat die Hochschule Luzern (CC Innenarchitektur) niederschwellige Kühlkonzepte entwickelt, die das Wohlbefinden steigern und dabei möglichst wenig Energie verbrauchen. Untersucht wurden Lösungen für die visuelle, akustische, taktile und olfaktorische Wahrnehmung – von Textilien über Düfte bis zu Licht und Pflanzen. Als «Living Lab» diente das Haus Brisen der Viva Luzern AG, wo Bedürfnisse von Bewohnenden, Pflegenden und Technik in Co-Kreationen erhoben und Prototypen getestet wurden. Die Erkenntnisse sind nun in einer digitalen Toolbox mit «Kühlbibliothek» frei zugänglich. |
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| MetamorpHouse – wie weiter mit dem Einfamilienhaus im Alter?Fast 50% der Rentnerhaushalte besitzen Wohneigentum – doch mit zunehmendem Alter stellen sich neue Fragen zur künftigen Nutzung des Hauses. Die Architektin Mariette Beyeler hat dieses Umnutzungspotenzial seit Jahren erforscht und dazu den Verein «MetamorpHouse» gegründet. Auf der Plattform www.metamorphouse.ch bündeln rund 20 Themenseiten praxisnahes Wissen zu Umnutzung, Finanzierung und Rechtsfragen – ergänzt durch 5 Erfahrungsberichte umgesetzter Projekte, die Eigenheimbesitzenden Orientierung und Mut für ein eigenes Vorhaben geben. |
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| Verein Früschwind: Unterstützung im digitalen AlltagOb Navigation, Rechnungen zahlen oder Kontakt halten – digitale Anwendungen durchdringen fast alle Lebensbereiche. Seit 2019 unterstützt der Verein «Früschwind» in der Region Bern ältere Menschen dabei: mit Privatunterstützung, Gruppenschulungen und «Support Kaffees». Mit dem geförderten Projekt hat der Verein 2024–2026 wichtige Grundlagen für sein Wachstum geschaffen – öffentlicher Auftritt, digitales Buchungssystem, CRM sowie ein Imagefilm. Der abschliessende Erfahrungsbericht zeigt, wie niederschwellige Angebote ausgestaltet sein müssen, um digitale Alltagskompetenzen zu fördern. |
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Einen Antrag bei der Age-Stiftung einreichen?Planen Sie ein zukunftsfähiges Projekt zugunsten älterer Menschen und möchten einen Förderantrag bei der Age-Stiftung einreichen? Ab dem 18.01.2027 können Sie mit einer Erstanfrage über unsere Website starten. Im Erstgespräch klären wir, ob Ihr Anliegen zu unseren Förderkriterien passt. Dann erhalten Sie einen Link zur Online-Antragstellung. Der nächste Eingabetermin ist am 08.06.2027. |
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| EndlichRaum – Im Dialog mit den Liebsten |
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| Für erwachsene Kinder und ihre älter werdenden Eltern lohnt es sich, den Austausch bewusst zu gestalten. Denn kaum irgendwo liegen Erwartungen, Hoffnungen und Enttäuschung so nah beieinander. Im Rahmen der «Woche zum Leben mit dem Tod» findet am 27.10.2026 in Bern der EndlichRaum statt. Gemeinsam mit der Psychiaterin und Autorin Esther Pauchard sowie der Theologin Sabine Hofer entsteht ein geschützter Raum für Fragen, Wünsche und Unausgesprochenes: mit Kurzreferaten und Diskussion sowie vertraulichen Einzelgesprächen für Familien.
Weitere Informationen |
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| Vitamin B – Online-Impuls: Mit KI Zeit sparen im VereinsalltagViele Organisationen, die Gemeinschaft, Teilhabe und wichtige Dienstleistungen für ältere und vulnerable Menschen anbieten, sind als Verein organisiert. Für sie bietet vitamin B mit dem kostenlosen Onlineformat Impuls viermal jährlich Inspiration, Tipps und Tricks zu einem konkreten Thema. Beim nächsten Impuls am 11.11.2026 zeigen Patrick Büschi und Mark Eichmann, wie man mit Künstlicher Intelligenz (KI) Zeit spart, damit mehr Raum bleibt für das Wichtigste: die Menschen. Impuls-Teilnehmende können via Chat ihre persönlichen Fragen stellen. |
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| Age Innovation Prize: Preisverleihung am 12.11.2026 in ZürichAm 12.11.2026 ist es so weit: Im Rahmen der Swiss AgeTech Konferenz im Kongresshaus Zürich wird der «Age Innovation Prize 2026» verliehen. Ausgerichtet vom IAF Institut für Altersforschung der FH OST in Partnerschaft mit der Age-Stiftung, zeichnet der Preis technologische und soziale Innovationen aus, die das Leben älterer Menschen nachhaltig verbessern. Bis zur Eingabefrist am 14.06.2026 sind insgesamt 33 Projekte eingegangen – davon waren 20 rein technologische, 8 rein soziale und 5 gemischte Innovationen. |
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| Das Connect!-Modell für weniger Einsamkeit bei älteren MenschenDas Connect!-Modell zeigt, wie Fachpersonen und Freiwillige zusammenarbeiten können, um Einsamkeit zu lindern. Das neue Erklärvideo beschreibt, wie die vier Connect!-Pilotgemeinden Biel-Bienne, Cham, Mendrisio und Rapperswil-Jona das Modell umsetzen. Berücksichtigt werden dabei alltägliche Berührungspunkte von älteren Menschen: Hausarztpraxen, ambulan-te Pflege, Sozialberatungen und Freiwillige. Sie erkennen Einsamkeit, leiten Abklärungen ein und überweisen ältere Menschen bei Bedarf und Interesse an eine Verbindungsstelle, die bei der Suche nach passenden Angeboten berät und unterstützt. Das Modell wird zurzeit in den Pilotgemeinden von Connect! getestet. |
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